Ihre Gastgeber
Alexander Fläckel
Kujtim Zenunaj
| Montag - Freitag: | 11:00 Uhr - 14:00 Uhr und 18:00 Uhr - 23:00 Uhr |
| Samstag: | 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr |
| Sonntag: | 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr |
Neu im «Sternen» – Sunday Roast! Während das Schützenhaus erneuert wird, findet der beliebte Sonntagsbraten ein neues Zuhause im Gasthof zum Goldenen Sternen. Ab Mitte Januar servieren wir Ihnen jeden Sonntag Mittag einen köstlichen Sonntagsbraten vom Charriot. Der Maître vom Schützenhaus Basel und «BratenMaestro» Henrique José de Sousa wird Sie dazu im Sternen begrüssen und bedienen. Im ältesten Gasthof Basels seit 1412. Echt. Lokal. Typisch Basel.
Reservierungen nehmen wir auf unserer Webseite, per Mail oder Telefon entgegen.
S Spaledier goot um - Spukerscheinungen und Geistergeschichten aus dem Alten Basel
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend.
3-Gang Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Seit jeher künden düstere Zeichen und dunkle Gerüchte in unserer Stadt von drohendem Unheil und nahem Tod. Nur wer vermag sie recht zu deuten? So erzählt man sich noch heut' hinter vorgehaltener Hand, dass in stürmischen Zeiten sich die Toten aus ihren Gräbern erheben und in schauerlich makaberen Prozessionen hin zum Totentanz ziehen, um die Lebenden zu warnen, während in der Petersgasse ganz in der Nähe des Brunnens die „eingepökelte Grossmutter“ wankenden Schrittes nach der ewigen Ruhe sucht. Weiter oben in "dr Spaale“ drehe ein gar fürchterlich Getier seine Runden. Eine verdammte Seele sei es, so munkelt man, der ruhelose Geist eines hiesigen Bewohners, der mit finsterem Herzen und zerfressen von Geiz seinen eigenen Sohn dereinst in den Tode trieb. Und beim Münster soll in lauschigen Sommernächten die verdammte Seele Schneider Hagenbachs verliebte Paare ängstigen und allzu forsche Freier mit schallenden Ohrfeigen bedenken. Doch will ich nicht zu viel verraten. Wer wissen will, wie diese und manch' andere schaurig schöne Basler Spukgeschichte endet, der fasse sich ein Herz und leihe mir an diesem Abend sein geneigtes Ohr!
Was Sie über die Basler Fasnacht wissen müssen! Hintergründiges zu Basels „drey scheenschte Dääg“
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n), und Hintergründigem durch den Abend.
3-Gang Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Befragt man einen Bebbi zur Fasnacht, beginnen für gewöhnlich seine Augen zu leuchten. Schon von Kindesbeinen an pfeifen, trommeln und schränzen die Baslerinnen und Basler während den sogenannten "drey scheenschte Dääg". Und das ist gut! Denn nur so bleiben die hiesigen Bräuche rund um die einstige Fas(t)nacht lebendig. Doch je mehr Wasser "dr Bach abgoot", umso schwieriger ist es, die archaischen Wurzeln dahinter zu verstehen. Oder wissen Sie aus dem Stegreif, weshalb denn die Basler Fasnacht "hindedryy" ist wie die Alte Fasnacht? Seid wann beginnt der Morgenstreich um 4 Uhr? Was ist überhaupt ein „Morgenstreich“? Wieso werfen wir hier am Rheinknie mit Räppli um uns und nicht mit Konfetti? Was ist der Unterschied zwischen einer Larve und einer Maske? Woher kommt der Waggis und die Alte Tante und warum essen diese ausgerechnet Mehlsuppe und Ziebelewaie?
Ketzerische Fragen, gewiss. Insgeheim aber auch Fragen vieler FasnächtlerInnen, welche schon immer zu wissen meinten, aber nie wirklich zu fragen wagten. Der Religionswissenschafter Mike Stoll bringt an diesem Culinarium im Goldenen Sternen Licht ins Dunkel der hiesigen Fasnacht.
Liebe Gäste
Zum Valentinstag hat unser Küchenteam ein genussvoll-romantisches Menü zusammengestellt.
Valentinstags Menu
14.02.2026
Marinierte Jakobsmuschel
Vanille | Karotte | Yuzu | Buttermilch
*****
Duett vom Kalb
Rosa gebratenes Medaillon & Croustillant vom geschmorten Bäggli
Sellerie | Wintertrüffel | Gemüsebouquet
*****
Ruby Schokolade
Champagner-Gelee, Pistazie, Kaffir Limetten Baiser
3-Gänge Menu CHF 89.-
S Dalbeloch - Eine kurze Geschichte von Basels ältester Vorstadt
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend.
3-Gang-Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Etwas abseits der Touristenströme findet sich zwischen der St. Alban-Vorstadt oben und dem Rhein unten ein ganz besonderes Kleinod: s Dalbeloch. Vom Münsterhügel her kommend senkt sich hier der Mühleberg zum Fluss hin und gibt den Blick ins St. Alban-Tal frei. Namens gebend für diesen schmucken Stadtteil ist das erste Kloster von Basel, welches 1083 auf Betreiben des Bischofs Burkhard von Fenis gegründet wurde. Über Jahrhunderte klapperten hier an den künstlichen Wasserläufen zahlreiche Mühlen und lieferten die Energie für ein Handwerk, das den Ruf von Basel als Humanistenstadt ganz massgeblich mitprägte. Die Papierherstellung und der damit verbundene Buchdruck erreichten in Basel eine derart hohe Meisterschaft, dass die Basler voller Stolz sagen konnten: «Der Buchdruck ist wohl in Mainz erfunden worden, aber in Basel hat man ihn aus dem Schlamm gezogen.» Wer also mehr über die Geschichte und Bedeutung dieses Basler Kleinods wissen will, ist herzlich eingeladen zu diesem kulturhistorischen Culinarium im Goldenen Sternen.
Dr Bach ab… Hintergründiges zur Bedeutung von Vater Rhein für Basels Geschichte
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend
3-Gang-Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Dass „dr Babbe Rhy“ für Basel und seine Geschichte eine grosse Bedeutung hat, muss man hier am Rheinknie wohl niemandem erklären. Ist doch der Rhein bis heute eine wichtige Lebensader unserer Stadt und der gesamten Schweizer Wirtschaft. Auf seinen Wassern wurden schon in frühster Zeit Waren, Menschen und Ideen von Süden nach Norden und umgekehrt verschoben. Zugleich ist er aber als „Läggerligrabe“ eine Grenze, welche 1225/26 mit dem Bau der alten Rheinbrücke oder den hiesigen Fähren, den sogenannt "fliegenden Brücken“, im 19. Jahrhundert überwunden wurde. So trennt er Gross- von Kleinbasel, die Schweiz von Deutschland oder ganz generell "uns von den vermeintlich anderen“. Doch auch Gemeinsamkeiten lassen sich finden, gerade wenn an warmen Sommertagen hunderte an seinen Ufern „chillen“ oder gleich gerüstet mit einem Wickelfisch „dr Bach ab“ gehen. Auch wenn das Rheinschwimmen für die meisten Bebbi ein vermeintlich junges Phänomen darstellt, so vergessen sie ganz einfach, dass deren Wurzeln bereits im Jahre 1831 mit dem „Pfalzbadhysli" zu Tage traten. Hier unterwiesen einfache Fischer den Basler Daig in der Kunst des Schwimmens und knüpften enge Bande, welche nicht nur zu frischem Fisch, sondern auch zu weisser Wäsche und letzten Endes 1908 zur Eingemeindung von Kleinhüningen führten. Ja, „z Basel a mym Rhy“ gibt es viel zu erzählen, seien Sie dabei!
Starke Frauen - Frauenbilder und Frauenleben aus dem Alten Basel
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem durch den Abend
3-Gang-Menü mit Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
"Hinter jedem grossen Mann steht eine noch grössere Frau“, so oder ähnlich heisst es doch im Volksmund. Auch wenn diese Aussage auf den ersten Blick wie eine Plattitüde erscheint, so dürfen wir gerade in Basel festhalten, dass es in unserer Geschichte immer wieder starke Frauen gab, die sich kaum nur mit der Rolle einer fürsorglichen Ehefrau und Mutter abgefunden haben und mit ihrem Wirken nicht nur die Zeitgenossen, sondern auch die Nachwelt zu beeindrucken wussten. So zum Beispiel Wibrandis Rosenblatt (die Frau des hiesigen Reformators), Anna Maria Burckhardt (die Mutter von Isaak Iselin) oder Emelie Frey (Basels erste Studentin). Aber auch in den städtischen Legenden treffen wir immer wieder auf Protagonistinnen, die weit über das ihnen zugedachte „Los" als Frau Geschichte(n) schrieben: Kaiserin Kunigunde, welche sich mutig einem Gottesurteil stellte, die Heilige Ursula, welche 11’000 Jungfrauen nach Rom und wieder zurück geführt haben soll, oder die streitbaren Nonnen im Kloster Klingental, welche trotzig den Mannsbildern ihrer Zeit die Stirn boten und tatkräftig mithalfen, Kleinbasel „gross" zu machen. Wie zudem ein kurzer Blick auf die 6 Werke christlicher Barmherzigkeit am Basler Münster oder die überlieferten 7 Kardinaltugenden zeigt, lässt sich ebenso aussagen, dass die menschlichen Tugenden im Allgemeinen durch die Darstellung holder Weiblichkeit personifiziert werden, während die 7 Hauptlaster eher den männlichen Sündern vorbehalten bleiben. Sollten Sie also diese historischen, legendären oder ethischen „Powerfrauen“ näher kennenlernen wollen, so sei ihnen dieses kulturhistorische Culinarium von Mike Stoll wärmstens empfohlen.
Mythen und Fakten zur Schweizer Geschichte - Höhen und Tiefen der Eidgenossenschaft
Mike Stoll begleitet mit Geschichte (n) und Hintergründigem aus dem Alten Basel
3-Gang-Menü inkl. Vortrag und Welcome-Drink CHF 75
Noch heute wird an zahlreichen 1. Augustreden in stolzen Tönen ein Bild der Schweiz beschworen, das dem kritischen Blick der modernen Geschichtswissenschaft kaum mehr standhält. Wurden doch in den letzten Jahrzehnten unsere hehren Erzählungen rund um den Auszug der Helvetier, den Rütlischwur, Wilhelm Tells Apfelschuss oder die Schlachten von Morgarten und Sempach von patriotischem Dünkel entstaubt und genauer unter die Lupe genommen. Wenn Ihnen also die Geschichte unseres Landes am Herzen liegt, folgen Sie in den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Goldenen Sternen den Ausführungen von Mike Stoll, lernen dabei Mythen und Geschichte zu trennen und zu verstehen wie sie einander dennoch bedingen. Dazu kredenz Ihnen das Küchenteam vom Goldenen Sternen, ein Menu, das selbst den alten Eidgenossen das Wasser im Munde zusammenlaufen liesse.